Städtische Werke Überlandwerke

Benzinsparen im Winter – Teil 1

31.12.2011
Die Kraftstoffpreise sind in den vergangenen Monaten oft nach oben gewandert, doch leider selten wieder nach unten. Glücklich derjenige, der es sich leisten kann (oder sich überwindet), das Auto stehen zu lassen und auf Laufen oder das Rad umzusatteln. Denn wer sich mehr bewegt tut viel im Kampf gegen lästige Winterpfunde und generell viel Gutes für sein Herz-/Kreislaufsystem.
Doch ganz auf das Autofahren verzichten können und möchten die Wenigsten von uns. Daher behandelt unser aktueller Newsletter das Thema Benzinsparendes Fahren. Allein mit einem geänderten Fahrstil lassen sich oftmals über 30 Prozent Sprit sparen.
Wir haben fünf wesentliche Tipps für Sie zusammengestellt:  

1. Motor nicht warmlaufen lassen

Moderne Motoren werden bereits wenige Sekunden nach dem Start ausreichend geschmiert. Daher kostet das Aufwärmen des Motors im Stand nur Zeit und Energie. Am schonendsten und sinnvollsten ist es, den Wagen mit wenig Gas bei geringen Drehzahlen warm zu fahren.   

2. Klimaanlage wohldosiert einsetzen

Die Klimaanlage steigert den Verbrauch je nach Größe des Autoinnenraumes und Leistungskraft der Klimaanlage um 0,5 bis 1,2 Liter pro 100 km. Entscheiden Sie selbst wie viel Komfort Sie sich leisten wollen. Generell erhöht jeder elektrische Verbraucher wie zum Beispiel auch die Lichtmaschine den Benzinverbrauch. Allerdings sollte man beim Licht nicht auf den Benzinverbrauch achten, denn Licht sorgt dafür, dass Sie gesehen werden, und Sicherheit im Straßenverkehr geht immer vor.
Übrigens: Auf das Radio zu verzichten bringt nach Auskunft des ADAC-Experten eine kaum messbare Benzinersparnis. Ihren Lieblingssender können Sie während der Fahrt also getrost aufdrehen.

3. Standheizung kann denn Benzinverbrauch senken

Eventuell kann auch eine Standheizung den Benzinverbrauch senken, denn ein kalter Motor braucht deutlich mehr Benzin als ein schon heißer Motor. Wer täglich sein Auto benutzt und es im Freien geparkt hat, für den lohnt sich auch wirtschaftlich der Einbau einer Standheizung. Als Nebeneffekt erhöht sich die Lebensdauer des Motors deutlich. Und abgesehen davon: In ein wohlig-warmes Auto einzusteigen ist weit angenehmer als in ein kaltes.

4. Motor bei längeren Leerlaufphasen abschalten

Bei modernen Motoren lohnt sich das Abschalten des Motors bereits ab zehn Sekunden, bei älteren Modellen ab 20 Sekunden. Als Faustegel gilt: Dauert die Leerlaufzeit voraussichtlich länger als 20 Sekunden, z.B. an einem geschlossenem Bahnübergang oder im Stau - Motor aus.
Kritischer ist das Abstellen des Motors an einer roten Ampel. Wichtig dabei: Nach dem Abschalten des Motors die Zündung einschalten, damit die elektrischen Verbraucher (wie z.B. Blinker) funktionieren.

5. Leichtlauföle helfen Benzinsparen

Laut Aussage des ADAC kann mit dem Einsatz von Leichtlauföl bis zu 6% Benzin eingespart werden. Das schont nicht nur den Geldbeutel beim Tanken, sondern zugleich Umwelt und Klima.

In unserem Februarnewsletter erhalten Sie weitere Tipps wie Sie durch Ihr Fahrverhalten Ihren Benzinverbrauch drosseln – und neben Ihrem Geldbeutel auch die Umwelt schonen.

Denken Sie auch bei Temperaturen über Null Grad an die Möglichkeit von Schneeglätte oder überfrierende Nässe und fahren Sie vorsichtig und angepasst.

Wir wünschen wir Ihnen eine gute Fahrt!

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