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DER MIX MACHT ES NACHHALTIG

regionalen Strommix selbst auswählen

(vom 14.12.2020)

SÜC-Ökostrom aus der Region

Familie Bornschlegel lebt gern in ihrer Staffelsteiner Heimat
Familie Bornschlegel lebt gern in ihrer Staffelsteiner Heimat

Familie Bornschlegel aus Wolfsdorf bei Bad Staffelstein möchte sich beim privaten Stromverbrauch neu aufstellen. Zukünftig soll ihr Strom aus nachhaltigen Anlagen vor Ort kommen. Das macht ein neues Angebot der SÜC möglich: Mit dem Tarif veste.strom.regional können Kundinnen und Kunden ihren Ökostrom selbst mixen.

Petra Bornschlegel und ihr Mann Josef wohnen zwischen Lichtenfels und Bad Staffelstein in dem ehemaligen Bauernhof, den Josef Bornschlegel von seinen Eltern übernommen hat. Kühe und Hühner leben zwar schon lange nicht mehr in den gut erhaltenen Wirtschaftsgebäuden, dafür dürfen im Erdgeschoss des Wohnhauses Feriengäste das idyllische Anwesen als Urlaubsresidenz nutzen.

Die Eheleute sind eng mit dem Gottesgarten am Obermain verwurzelt. Tatsächlich verliebten sich die einstigen Nachbarn „über den Gartenzaun“ hinweg und wurden ein Paar. Die Verbundenheit mit ihrer Heimat ist beiden wichtig. Sie legen Wert auf die Verwendung regionaler Lebensmittel und heimischer Produkte. „Ich sammle sogar Wacholderbeeren, Schlehen und Hagebutten auf meinen Spaziergängen. Ich liebe so etwas. Wir machen Marmelade oder Schnaps daraus. Ich kaufe, wenn möglich, vieles auf Wochenmärkten. Unser Brot beziehen wir direkt bei unserem Nachbarn und den Käse von einem Lieferanten aus dem Landkreis Lichtenfels“, erklärt Petra Bornschlegel. Mit ihrem Konsumverhalten möchte sie regionale Anbieter unterstützen, um lange Transportwege von Waren zu vermeiden. 

Als die Bornschlegels von dem neuen Angebot der SÜC hörten, klimaneutralen Ökostrom aus der direkten Nachbarschaft beziehen zu können, waren sie sofort begeistert. Privatkunden haben seit Oktober die Möglichkeit, mit dem Tarif veste.strom.regional die Zusammensetzung ihres Ökostroms selbst zu mixen. Wer sich dafür entscheidet, kann individuell bestimmen, von welchen Anlagen vor Ort der Ökostrom kommen soll. Im Angebot stehen beispielsweise das Laufwasserkraftwerk in Hausen im Landkreis Lichtenfels oder die Photovoltaik-Freiflächenanlage im Motschental auf der Brandensteinsebene.

„Wir kennen das Wasserkraftwerk in Hausen von Kind an. Es ist ja fast vor unserer Haustür. Wir sind schon mit der Schulklasse beim Wandertag regelmäßig über die Anlage gelaufen. Da macht es für uns Sinn, auch unseren Strom von dort zu beziehen. Das ist nachhaltig und passt zu unserem Leben“, resümiert Josef Bornschlegel das neue SÜC Angebot.  Die Eheleute wollen sich zügig ein Angebot erstellen lassen und dann auf saubere und zuverlässige Energie aus der direkten Umgebung umstellen. „Meine Frau wohnte früher nur ein Haus weiter. Wir haben also sogar regional geheiratet“, sagt Josef Bornschlegel schmunzelnd, „mit dem Tarifwechsel habe ich ein gutes Gefühl. Ich weiß, dass der Strom ökologisch ist und gleichzeitig nicht weit von uns produziert wird. Das ist die richtige Entscheidung für uns“, freut er sich.

 

Auf der SÜC Webseite unter regionalstrom.suec.de können Kundinnen und Kunden aussuchen, welche Art der regionalen Stromerzeugung sie unterstützen möchten. Wählen kann man aus einem Energiemix aus Sonne, Wasser oder Biogas. Schon wenige Klicks genügen, um die eigene Stromversorgung zukunftsweisend und nachhaltig auszurichten. „Viele Menschen wissen gar nicht, woher ihr Strom eigentlich kommt. Mit unserem Angebot wollen wir regionalen Klimaschutz für die Menschen vor Ort greifbar machen. Wir sind auch als Unternehmen in der Region stark verwurzelt, deshalb möchte die SÜC mehr Regionalität anbieten und die Kunden daran teilhaben lassen. Wir bieten auch Anlagebetreibern vor Ort die Möglichkeit, sich mit ihrer Anlage bei uns zu beteiligen und ihren Ökostrom anzubieten“, erklärt SÜC Hauptabteilungsleiter Stefan Hafner und hofft, interessierte Ökostromerzeuger für diese Idee zu gewinnen. 

Beim Umstellen auf regionalen Ökostrom können sich die Verbraucher außerdem detailliert über den Standort und die Funktionsweise der verschiedenen Anlagen informieren. Damit werden Versorger und Verbraucher digital vernetzt und die Erzeuger aus der eigenen Region gezielt gefördert - ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz, den auch die Familie Bornschlegel zukünftig noch individueller mitgestalten wird. 

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