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FLEXIWOHNEN MIT ALLEN SÜC VORTEILEN

Wallbox

(vom 14.12.2020)

Apartmenthaus punktet mit Schnelllader und umweltfreundlicher Wärme und Strom vom Blockheizkraftwerk

Martin Roos und Vivien Wloka im Gespräch

Martin Roos und Vivien Wloka trinken gemütlich Kaffee zwischen blühenden Staudenbeeten und einer gepflegten Rasenfläche - gleich daneben plätschert ein Brunnen. Der 32-jährige Berufsschullehrer hat bereits zum zweiten Mal in dem modernen Appartementhaus am Max-Böhme-Ring in Coburg eingecheckt, das „flexibles Wohnen auf Zeit“ bietet. 2018 bewohnte er für ein Jahr eines der 88 Appartements auf der Bertelsdorfer Höhe. Im November des vergangenen Jahres suchte er - nach einer privaten Veränderung - erneut kurzfristig eine Bleibe.

 

Vivien Wloka, die für die Hausverwaltung des „Flexiwohnens“ zuständig ist, konnte ihm spontan die passende Unterkunft anbieten. „Der Mietvertrag wird innerhalb kürzester Zeit vorbereitet und unterschrieben. Bei einer Anfrage dauert es für unsere Kundinnen und Kunden maximal einen Monat bevor sie einziehen können“, erklärt die Immobilienkauffrau, die für alle Fragen ihrer Mieterinnen und Mieter ein offenes Ohr und manchmal sogar eine Tasse Kaffee hat. Im Angebot stehen möblierte Einzimmerappartements in unterschiedlichen Größen von 27 bis zu 42 Quadratmetern. „Bleiben können unsere Mieter natürlich so lange wie jeder möchte“, betont Wloka.  

Ein perfektes Angebot für den aus Rheinland-Pfalz stammenden Martin Roos, der weder Zeit noch Muße hatte, sich mit dem Kauf von Einrichtungsgegenständen oder Wohnaccessoires zu beschäftigen. „Sobald der Mietvertrag unterschrieben ist, zieht man ein und muss sich um nichts mehr kümmern. Es ist alles sehr modern und schick eingerichtet - Küche, Bad und Internet sind gleich dabei. Man kann sich einfach und unkompliziert auf sein aktuelles Leben konzentrieren“, resümiert er zufrieden. 

Auch wenn in Coburg derzeit an vielen Stellen neue Wohnungen gebaut werden, ist es für Menschen, die vorübergehend oder kurzfristig eine Bleibe suchen, nicht einfach, in der Vestestadt bezahlbaren Wohnraum zu finden. Deshalb ist das „Flexible Wohnen auf Zeit“ - eine Art Apartmenthaus für Berufstätige, Pendler, Studenten oder Azubis eine sinnvolle Alternative. Die hochwertig möblierten Wohneinheiten, die mit Bad und Küchenzeile ausgestattet sind, sorgen für angenehmen Wohnkomfort. Auf Wunsch kann ein Reinigungsdienst dazu gebucht werden. Waschmaschinen und Trockner stehen im Keller zur Verfügung. Das Foyer, eine Cooking Area sowie moderne Seminar- und Freizeiträume bieten viele Möglichkeiten, um ins Gespräch zu kommen oder Leute kennenzulernen. Vom großzügig angelegten Garten mit Grillmöglichkeit können die Bewohner direkt in den angrenzenden Park spazieren. 

Mit diesem Angebot richtet sich das Ebensfelder Bauunternehmen Raab, das die Idee vom flexiblen Wohnen in Coburg bereits 2018 realisiert hat, an Menschen, die vorübergehend in Coburg wohnen, arbeiten oder lernen, ihre Freizeit aber nicht in einem Hotel oder einer Pension verbringen wollen. Ab 340 Euro pro Monat (zzgl. Nebenkostenpauschale für Wasser, Heizung und Strom) können die Wohneinheiten gemietet werden. Auch ein Highspeed-Internetanschluss mit bis zu 50 Mbit Flatrate gehört zum Angebot, zu dem jeder Neumieter beim Einzug einen eigenen Zugang erhält. Ein Preis-Leistungsverhältnis mit dem auch Martin Roos zufrieden ist. „Ich bin Single, mir reicht das völlig aus. Ich bin minimalistisch und möchte gar nicht so viel besitzen. Bei mir sollte im besten Falle alles in meinen Twingo hineinpassen. Das ist ein befreiendes Gefühl“, so der Berufsschullehrer, der sich vorstellen kann auch länger in Coburg zu bleiben.

 

Schnelllader für E-Mobilität vor der Türe 

Wer das Fahrrad oder das eigene Auto dabei hat, kann zusätzlich Stellplätze auf dem Grundstück am Max-Böhme-Ring anmieten. Seit März dieses Jahres gibt es eine zusätzliche Neuerung: Die SÜC hat in Kooperation mit der Raab Baugesellschaft den Standort um einen Schnelllader für E-Fahrzeuge bereichert. Während die Firma Raab die anfallenden Erdarbeiten durchführte, übernahm die SÜC Planung, Anschaffung und Installation des Schnellladers. Die neue Stromtankstelle liegt direkt vor dem Gebäude am Max-Böhme-Ring. Sie bietet eine öffentliche 150 KW-starke Ladesäule, die über zwei Ladepunkte mit CCS-Stecker sowie eine 22 KW AC Steckdose (Normallader) verfügt, für die ein eigenes Kabel verwendet werden muss.  Nutzer der E-Tankstelle bezahlen ausschließlich bargeldlos und können dafür sowohl eine RFID-Karte oder eine SÜC eigene App für das Handy verwenden.

SÜC Hauptabteilungsleiter Dietmar Benkert, der bereits seit 2013 für den Bereich E-Mobilität verantwortlich ist, kann auf seinem Computer mit einem speziellen Hintergrundprogramm regelmäßig Funktionalität und Ladekurven aller SÜC eigenen Elektrotankstellen erfassen und bewerten. „Es hat sich bereits in der kurzen Zeit gezeigt, dass der öffentliche Schnell-Lader auf der Bertelsdorfer Höhe gut frequentiert wird. Die Bewohner, die sich in der Umgebung für den Kauf eines E-Auto interessieren, freuen sich auf die Möglichkeit dort tanken zu können“, sagt der überzeugte E-Autofahrer. 

Die Nachfrage nach Elektromobilität sei ganz offensichtlich gestiegen, folgert Benkert aus seinen Beobachtungen. „Wir verstehen uns als kompetenter Partner im Bereich der E-Mobilität für Unternehmen, Wohnungsgesellschaften und Wirtschaft in unserer Region, das ist uns wichtig“, fasst er zusammen.  

 

Umweltfreundlicher Strom und Wärme durch Blockheizkraftwerk

Doch nicht nur mit der E-Ladestation vor der Haustüre setzt die Baufirma Raab gemeinsam mit den Stadtwerken Coburg auf Nachhaltigkeit – das Apartmenthaus im Max-Böhme-Ring kann mit noch einer Besonderheit punkten, die ebenfalls auf einer Zusammenarbeit zwischen den Partnern beruht: Im Keller des Gebäudes betreibt die SÜC eine große Heizzentrale in Form eines Blockheizkraftwerks (kurz BHKW), die nicht nur das Gebäude des „Flexiwohnens“ und die umliegenden Häuser mit Wärme, sondern auch deren Bewohnerinnen und Bewohner mit umweltfreundlichem Strom versorgt.

„Ein Blockheizkraftwerk hat den großen Vorteil, dass es in einer einzigen Anlage gleich zwei Energiearten produziert: Wärme und Strom. Blockheizkraftwerke sind damit eine Brückentechnologie, bei der CO2, also Kohlenstoffdioxid im Vergleich zu einer reinen Gasheizung, eingespart werden kann“, erklärt Johannes Schmidt, der für die SÜC Abteilung Fernwärme und Kraftwerke zuständig ist. Beim Gang in den Keller wird schnell klar, wie der Strom erzeugt wird und wie durch das Verfeuern von Brennstoffen Wärme entsteht: Drei Motoren, die in einer Schallgedämmten Haube auf dem Boden verbaut sind, verbrennen Gas, das aus dem SÜC Gasnetz kommt. Auf diese Weise betreiben sie einen Generator, der wiederum Strom erzeugt. Die dabei entstehende Abwärme wird in die angeschlossenen Heizkreise (Kraft-Wärme-Kopplung) geleitet und damit direkt im Haus und in den anliegenden Gebäuden eingesetzt. Die Menge des erzeugten Stromes (rund 300.000 Kilowattstunden) reicht für den Bedarf der 88 Wohnungen. „Durch die Erzeugung des Stroms vor Ort, können viele Stromumlagen eingespart werden. Der Strompreis ist hierdurch deutlich geringer “, erklärt Johannes Schmidt.

Bei dem Blockheizkraftwerk im Keller des „Flexiwohnens“ sind alle Komponenten in einem einzigen Raum untergebracht. Die Energie wird dort erzeugt, wo sie tatsächlich benötigt wird, also direkt vor Ort. Damit werden Leistungsverluste durch lange Wege vermieden – eine effiziente und kraftschonende Technik.

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