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Costas Taverna

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(vom 29.06.2018)

Immer frisch und fisch Das griechische Restaurant im Coburger Hahnweg hat eine große und treue Fangemeinde. Dort wird die Küche der Hellenen auf hoher Qualität serviert....

Costa Bichas vor seinem Lokal
„Bei uns wird alles, aber auch wirklich alles frisch zubereitet.“ Costa Bichas

Das griechische Restaurant im Coburger Hahnweg hat eine große und treue Fangemeinde. Dort wird die Küche der Hellenen auf hoher Qualität serviert. Inhaber Konstantinos Bichas nimmt sich Zeit für jeden Gast. „In allen ebenen rechtwinkligen Dreiecken ist die Summe der Flächeninhalte der Kathetenquadrate gleich dem Flächeninhalt des Hypotenusenquadrates. Sind a und b die Längen der am rechten Winkel anliegenden Seiten, die Katheten, und c die Länge der dem rechten Winkel gegenüberliegenden Seite, der Hypotenuse, dann lautet der Satz als Gleichung ausgedrückt a2 + b2 = c2.“

Der Satz des Pythagoras! Der antike griechische Philosoph soll rund ein halbes Jahrtausend vor Christi Geburt diesen Zusammenhang als Erster mathematisch bewiesen haben, wobei nicht sicher ist, dass Pythagoras von Samos die Urheberschaft tatsächlich für sich reklamieren darf. Sicher ist, dass dieser Lehrsatz bei den meisten Menschen mindestens ein leichtes Unwohlsein hervorruft.

In Costas Taverna in Coburg liegen Schulbücher aus der Algebra und Geometrie auf manchem Fensterbrett. Zusätzlich zum gewichtigen Inhalt sind sie in der Sprache und Schrift des Pythagoras verfasst – auf Griechisch. Die Relikte längst vergangener Schulzeiten von Konstantinos Bichas sind das Einzige, was an den weiß gedeckten Tischen schwer verdaulich ist. Costa, wie er bekannt, genannt und gerufen wird, betreibt seit nahezu einem viertel Jahrhundert das Lokal im Hahnweg. Es ist das erste Haus, das sich mit dem kleinen Biergarten unter einer wahrhaft mächtigen Kastanie zwischen die Straße und dem niedrigeren Gelände am Rittersteich schmiegt.

Fisch angerichet auf einem Teller
Frischer Fisch vorzüglich zubereitet, wie die Dorade vom Grill, ist die Domäne im griechischen Restaurant „Costas Taverna“ am Rittersteich in Coburg.

„Herrlich Fisch“ heißt der Untertitel von Costas Taverna. Das Wortspiel „Fisch“ und „Frisch“ spiegelt die Philosophie des griechischen Restaurants prägnant wider. „Bei uns wird alles, aber auch wirklich alles frisch zubereitet“, stellt Costa fest. Selbst das Fleisch für das köstliche, mit Schafskäse gefüllte Spezial-Bifteki wird erst durch den Fleischwolf gelassen, wenn eine entsprechende Bestellung in die Küche kommt. „Das ist auch der Grund, warum es etwas Zeit braucht“, erläutert Costa. Fertigprodukte finden sich nicht in der Küche. Ob vier oder alle 40 Plätze im Restaurant besetzt sind, Beate Bichas, Fischkoch Foties vom südlichen Peloponnes und die anderen Mitarbeiter am Grill, an den Töpfen, Pfannen und Tiegeln garantieren stets die gleiche hohe Qualität.

„Bei der Zubereitung haben wir großen Respekt und achten auf die Qualität aller Zutaten.“ Es gibt noch einen weiteren Aspekt, dass etwa eine gegrillte Dorade nicht in einer halben Stunde zubereitet, serviert und gegessen werden kann: „Ich bin Grieche, hetz’ mich nicht!“, bekennt Costa.

Ein aufgeschlagenes Buch
Ein griechisches Mathematikbuch aus der Schulzeit von Gastronom Costa Bichas.

„Herrlich F(r)isch“ bedeutet, dass der nachts gefangene und angelandete Fisch gekühlt mit dem Flieger nach Nürnberg gelangt, von wo aus Costas Taverna innerhalb von Stundenfrist beliefert wird. Seit den Anfängen von Costas Taverna im Sommer 1994 kommt Fisch fangfrisch aus Piräus. Während der Fischfang-Schonzeiten gibt es einzelne Angebote der Speisekarte nicht immer „Frische Sardinen können wir nicht während des ganzen Jahres anbieten.“ Ohnehin ist es angeraten, stets nach Spezialitäten zu fragen, die nicht auf der Speisekarte zu finden sind.

Selbstverständlich sind auch die hellas-typischen kombinierten Fisch- und Fleischgerichte zu empfehlen, oder auch ein gegrillter Lammrücken, oder drei verschiedene Filets vom Grill und die anderen Leckereien.

An einem angenehmen lauen Sommerabend unter der alles überragenden riesigen Kastanie lassen sich im Biergarten auch „nur“ die Vorspeisen treffl ich genießen. Dazu weiß Costa einen exquisiten Wein zu empfehlen, nachdem der obligatorische Ouzo die Geschmacksnerven angeregt hat. Die Familie Bichas hat ihre Wurzeln auf der nordgriechischen Halbinsel Chalkidike, „von der ich gerne als kommunikativer Mensch vor dem Essen berichten kann“, so der Gastronom.

Das Haus Nummer 1 im Hahnweg hat eine mehr als 100 Jahre lange Geschichte als Gastwirtschaft. 1895 wurde das Haus mit Biergarten gebaut, von 1904 an betrieb es der Gastwirt Paul Schröck. Der „Schröck“ war als Wild- und Fischlokal viele Jahrzehnte lang in Coburg bekannt. Die Fischkästen aus dieser Zeit im Keller sind noch vorhanden. Vom „Schröck“ stammen auch die einzigartigen beiden Türgriffe, die als Fische geformt sind.

Türgriffe in Fischform
Die Fische als Türklinken in Costas Taverna stammen aus der Zeit von Paul Schröck, der Anfang des letzten Jahrhunderts dort ein Wild- und Fischlokal führte.

Nach dem Studium an der Fachhochschule Coburg („der Studienplatz wurde seinerzeit von der Zentralstelle vorgegeben“) war Costa Bichas zunächst bei der HUK Coburg tätig. „Schon während des Studiums habe ich gekellnert und das hat mir großen Spaß gemacht.“ Der Virus „Gastronomie“ war so heftig, dass das Ehepaar Bichas im Sommer 1994 die damaligen Rittersteichstuben übernahm und Costas Taverna seither eine feste (g)astronomische Größe in Coburg und weit darüber hinaus ist. „Wir haben jedes Jahr die Qualität gesteigert“, stellt Costa selbstbewusst fest. Eine Tischreservierung ist geboten.

Sokrates (ca. 469 bis 399 vor Christus) hatte zu Lebzeiten erkannt: „Wir leben nicht, um zu essen, wir essen, um zu leben.“ Aus der Riege der griechischen Denker sowie der Bewohner des Olymps müssen schon einige im Hahnweg zu Gast gewesen sein.

Rezepte zum Nachkochen

TSATSIKIJOGHURT ANGEMACHT MIT KNOBLAUCH
Zutaten
600 g griechischer Joghurt
eine kleine Salatgurke
3 bis 4 Knoblauchzehen, püriert
Olivenöl, Salz, Pfeffer, ein Schuss Essig

Zubereitung
Die Salatgurke längs halbieren, das Fruchtfleisch mit einem Löffel entfernen und raspeln. Alle Zutaten vermengen.

SPEZIAL-BIFTEKI MIT SCHAFSKÄSE
Zutaten
500 g Bio-Hackfleisch (gemischt)
eine mittelgroße, gehackte Zwiebel
ein Ei
Salz, Pfeffer, Piment, Basilikum, Paprika

Alle Zutaten miteinander vermengen. Alufolie mit etwas Olivenöl beträufeln. Eine Handvoll Hackfleisch zu einer Kugel formen und gleichmäßig auf der Alufolie zu einem Kreis formen (Größe: etwa ein Kuchenteller).

Für die Füllung
eine halbe gehackte Tomate
eine gehackte Peperoni
eine Handvoll Schafskäse

Die Menge auf der unteren Hälfte des Hackfleisches verteilen, die Folie zusammenfalten, formen und das reine Bifteki auf dem Grill etwa zehn Minuten je Seite grillen.

Besuchen Sie Costa unter www.costas-taverna.de

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