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Inbetriebnahme neuer Tiefbrunnen bei Fischbach

(vom 21.08.2020)

Nach über einem Jahr Bauzeit wurde im Rödentaler Stadtteil Fischbach ein neuer Tiefbrunnen zur Trinkwassergewinnung in Betrieb genommen.

Bereits Ende der 1940er-Jahre erwarb die SÜC ein Grundstück in der Nähe des Rödentaler Stadtteiles Fischbach, um dort irgendwann Trinkwasser zu gewinnen. Nach fast 70 Jahren war es so weit und im Juli 2019 begannen die Arbeiten für eine Erkundungsbohrung, die Aufschluss darüber geben sollte, mit welchen Wassermengen und Qualitäten in unterschiedlichen Tiefen zu rechnen ist.

Die Ergebnisse waren durchweg positiv, weshalb ein Großteil der Bohrung 2020 zum 14-ten SÜC-Tiefbrunnen ausgebaut wurde. Bis in 109 Meter Tiefe reichen nun die Filterrohre aus Edelstahl in den Buntsandstein um das wertvolle Nass zuströmen zu lassen. Der Ringspalt im Hauptzuflussbereich ist mit speziellen Glaskugeln gefüllt, die durch ihre glatte Oberfläche den Druckverlust für das zuströmende Grundwasser geringhalten. Eine spezielle energieeffiziente Tiefbrunnenpumpe – 55 Meter tief – fördert das Grundwasser bei Bedarf nach oben und weiter zum SÜC-Wasserwerk in Coburg-Cortendorf. Die Wasserqualität ist hervorragend: Es finden sich weder Rückstände von Pflanzenschutzmitteln noch sonstige anthropogene Spurenstoffe. Außerdem liegt der Nitratgehalt mit rund 10 mg/l deutlich unter dem Grenzwert von 50 mg/l. Lediglich überschüssige Kohlensäure muss im Wasserwerk entfernt werden, damit für die Verteilung im Rohrnetz der pH-Wert passt.

Eine zunächst auf 2 Jahre befristete Erlaubnis von den Wasserrechtsbehörden gesteht der SÜC eine Spitzenentnahme von 27 Litern pro Sekunde zu, die allerdings nur im Notfall entnommen wird. Im Normalbetrieb strebt die SÜC eine schonende Bewirtschaftung an und wird nur etwa die Hälfte des erlaubten Maximums entnehmen – immerhin eine Wassermenge, die dem durchschnittlichen Tagesbedarf von etwa 9.000 Kunden entspricht.

 Versorgt werden aus den SÜC-Tiefbrunnen vor allem die Stadt Coburg sowie die Gemeinden Dörfles-Esbach und Lautertal.

 1,1 Mio. Euro hat die SÜC einschließlich dem erforderlichen Leitungsbau und der Erkundungsbohrung investiert. Die SÜC bereitet sich damit auch auf zurückgehende Fördermengen der anderen Tiefbrunnen im Zusammenhang mit dem Klimawandel und auf höhere Wasserverbräuche in längeren Hitzeperioden vor.

Einbau der Pumpe
Wassermeister Jürgen Kalb zeigt die Glaskugeln zum Ausgleich des Druckverlusts
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