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SÜC und FWO verlängern Kooperation: Neuer Wasserlieferungsvertrag abgeschlossen

(vom 02.06.2021)

Die SÜC Energie & H2O GmbH und die Fernwasserversorgung Oberfranken haben ihren Wasserlieferungsvertrag neu vereinbart. Damit ist für beide Seiten eine langfristige Planungs- und vor allem Versorgungssicherheit gegeben. Einigkeit besteht auch darüber, dass die Wasserversorgung weiterhin in kommunaler Hand bleiben muss.

 

Um jederzeit Trinkwasser für etwa 62.000 Menschen in Stadt und Landkreis Coburg bereitstellen zu können, hat die SÜC mit drei Standbeinen ein stabiles und breites Fundament. Zwei eigene Gewinnungsgebiete mit insgesamt 14 Tiefbrunnen und mehrere Verbindungen zum System der FWO bieten ein sehr hohes Maß an Versorgungssicherheit.

 

Im Normalbetrieb werden die Kunden in Coburg und in den Gemeinden Dörfles-Esbach, Lautertal sowie inzwischen teilweise in Grub am Forst mit dem Trinkwasser aus den SÜC-Gewinnungsgebieten beliefert. Für die Gemeinden Weidhausen, Weitramsdorf, Niederfüllbach und dem verbleibenden Rest der Gemeinde Grub am Forst bezieht die SÜC das Trinkwasser von der FWO. Diese Mengen werden nun mit dem neuen Wasserlieferungsvertrag für die nächsten 20 Jahre abgesichert.

 

Vor allem ist es aber die gegenseitige Hilfeleistung bei Versorgungsengpässen, die im neuen Vertrag deutlich mehr Gewicht erhält und der sich damit von den bisherigen Vereinbarungen unterscheidet.

„Ein wichtiger Schritt, gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels und der daraus resultierenden schwierigeren Rahmenbedingungen für die Trinkwasserversorgung auch in unserer Region,“ so Wilhelm Austen, Geschäftsführer der SÜC Energie und H20 GmbH.

 

Für die Fernwasserversorgung Oberfranken verdeutlicht Vorsitzender Dr. Heinz Köhler die Bedeutung des Vertrages: „Die Fernwasserversorgung Oberfranken bringt als oftmals zweites oder drittes Standbein für die Kommune Versorgungssicherheit. Durch die FWO erhalten die Stadt Coburg und die bei der SÜC angeschlossenen Gemeinden ein wesentliches Stück Versorgungssicherheit durch unser qualitativ gutes Trinkwasser.“

 

Dabei, so Köhler, untermauert die FWO ihre herausragende Position in der Region: Mit rund 20 Prozent der jährlich verbrauchten Trinkwassermenge ist die FWO das größte Wasserversorgungsunternehmen Oberfrankens.

 

Gerade in Zeiten des Klimawandels ist der Rückgriff auf belastbare Strukturen essenziell. Die vergangenen drei Trockenjahre haben Verbandsdirektor Markus Rauh zufolge überdurchschnittliche Abgabemenge hervorgebracht. Zwischen fünf und zehn Prozent lag man über dem langfristigen Mittel. Nach Darstellung von FWO-Verbandsdirektor Markus Rauh zeigt sich die Bedeutung der FWO für die oberfränkische Wasserversorgung anhand zweier Indikatoren: Die FWO versorgt rund ein Viertel der Wasserversorger im Regierungsbezirk. Im Sommer, wenn einige Kommunen Probleme mit der Wassergewinnung bekommen, kann die FWO problemlos liefern. Die Spitzentagesabgabe im Trockenjahr 2020 lag bei über 60.000 m³, fast das Doppelte im Vergleich zu Tagesabgaben im Winter.

 

Die SÜC ist mit der vereinbarten Menge drittgrößter Abnehmer der FWO. „Die Mengen tragen wesentlich zur stabilen wirtschaftlichen Situation bei und leisten einen wertvollen Beitrag zur guten Auslastung der technischen Systeme der FWO, was wiederum die Qualität des Wassers positiv beeinflusse. „Wir haben genügend Mengendurchfluss in den Leitungen und deshalb keine Stagnationszeiten.“ Knapp ein Fünftel der Gesamtmenge der FWO wird in den Coburger Raum in Stadt und Landkreis geliefert.

 

Im neuen Wasserlieferungsvertrag wird die bereits 4 Jahrzehnte bestehende Kooperation vertieft. Die SÜC wird in Notsituationen, beispielsweise einer Leckage auf der FWO-Leitung, ihrerseits der FWO Trinkwasser liefern. Die verschiedenen Standbeine der SÜC geben das grundsätzlich her, wovon neben der FWO auch die Kommunen im Coburger Land profitieren, da insgesamt die Versorgungssicherheit nochmal ein Stück weit erhöht wird.

 

Alle Beteiligten sind sich abschließend einig, dass die wesentliche Pflichtaufgabe der Kommunen, die Wasserversorgung, auch weiterhin in kommunaler Hand bleiben muss. Beide Partner sind hier Vorbild, da sowohl SÜC als auch die FWO zu hundert Prozent kommunal strukturiert sind. Und dabei soll es auch bleiben, zum Wohle der versorgten Bürgerinnen und Bürger.

Vertragsunterzeichnung: FWO Verbandsdirektor Markus Rauh, FWO Vorsitzender Heinz Köhler, SÜC-Hauptabteilungsleiter Jürgen Zimmerlein und SÜC-Geschäftsführer Wilhelm Austen
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